Stoßwellentherapie

Orthopädische Praxis Sendling
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Stosswellentherapie

Extrakorporelle Stoßwellentherapie (ESWT)

Bei welchen Erkrankungen kann eine Extrakorporelle Stoßwellentherapie durchgeführt werden?

Als wissenschaftlich gesichterte Indikationen gelten:

  • die schmerzhafte therapieresistente Kalkschulter
  • der Tennisarm
  • der schmerzhafte therapieresistente Fersensporn

Erfolge können auch bei Sehnenansatzschmerzen wie z.B.

  • dem Patellaspitzensyndrom
  • dem Golferarm
  • dem Achillessehnenansatzschmerz
  • Reizzuständen am großen Rollhügel des Hüftgelenkes erzielt werden.

Wie wirkt und funktioniert die Extrakorporelle Stoßwellentherapie?

Die Extrakorporelle Stoßwellentherapie wurde zur Behandlung bei Nieren-, Harn- und Gallensteinleiden erfolgreich eingesetzt und stellt nun auch in der Orthopädie eine Behandlungsform zur Schmerztherapie bei knochennahen Weichteilschmerzen dar. Hierbei wird gezielt eine Serie von Stoßwellen an den zu behandelnden Schmerzpunkt geführt. Durch die zugeführte Energie werden Heilungsprozesse in Gang gesetzt.

Wie sind die Erfolgsaussichten, erspare ich mir durch diese Behandlung eine Operation?

Nach veröffentlichten Untersuchungen beträgt die Heilungsrate ca. 70 – 80%.

Wie lange dauert eine Behandlung und wie oft muss sie wiederholt werden?

Die Behandlung dauert ca. 10 Minuten. In der Regel sind 3 – 5 Behandlungen ausreichend.

Wie schmerzhaft ist eine Behandlung?

Zu Beginn der Behandlung kann es zu kleinen, stichartigen Beschwerden kommen, im weiteren Verlauf tritt ein Gewöhnungseffekt ein. Eine Lokalanästhesie ist nicht notwendig. Im Anschluss an eine Behandlung kann es zu einer vorübergehenden Schmerzverstärkung (Resorptionsschmerz) kommen.

Kann es Nebenwirkungen geben?

Nach langjährigen Erprobungen und Untersuchungen konnten keine Nebenwirkungen festgestellt werden. Einschränkungen der Anwendbarkeit können sich bei Herzschrittmacherpatienten ergeben.

Zahlt die Krankenkasse die Behandlung?

Die Stoßwellentherapie ist keine Regelleistung und die Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Privatkassen erstatten üblicherweise die Therapiekosten. Die Kosten pro Sitzung betragen 50,00 €.

Wo wird die Behandlung durchgeführt?

In den Praxisräumen nach vorheriger Terminabsprache.

Sollten Sie weitere Fragen haben, berate ich Sie gerne ausführlich.

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