Knochendichtemessung

Orthopädische Praxis Sendling
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Knochendichtemessung

(Osteodensitometrie)

Warum wird eine Knochendichtemessung durchgeführt?

Die Knochendichtemessung dient der frühzeitigen Erkennung einer Osteoporose (Mineralsalzminderung des Knochens) und hilft, mögliche Folgen, wie z.B. Wirbel- und Knochenbrüche und eine damit verbundene erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität bis hin zur Invalidität, zu vermeiden.

Welches Messverfahren wird in der Praxis angewendet?

In meiner Praxis wird die Knochendichte mittels DXA-Messung (auch QDR oder DEXA genannt) durchgeführt, die von den anerkannten Osteoporosegesellschaften als die genaueste und für die Verlaufskontrolle geeignetste Methode angesehen wird.

Wer sollte eine Knochendichtemessung durchführen lassen?

Alle Personen, bei denen eines oder mehrere der folgenden Risiken bestehen:

  • Osteoporotisch bedingte Knochenbrüche bei Blutsverwandten
  • Größenverlust um mehr als 4 cm in den letzten 4 Jahren
  • Häufige Rückenschmerzen, ohne dass eine Wirbelsäulenerkrankung vorliegt
  • Einschränkung der Aktivität, z.B. Bettlägerigkeit, eingeschränkte Gehfähigkeit
  • Calciumarme Ernährung
  • Vorliegen einer chronischen Erkrankung wie z.B. Rheuma, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Asthma
  • Einnahme von cortisonhaltigen Medikamenten über mehr als 6 Monate
  • Epilepsie oder Einnahme von Antidepressiva
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Untergewicht ( BMI unter 20 )
  • Häufiger Nikotin-, Alkohol-, Süßigkeitenkonsum
  • Bei Frauen: Beginn der Wechseljahre vor dem 45. Lebensjahr

Wie wird die Knochendichtemessung durchgeführt?

Es werden im Regelfall zwei Messungen durchgeführt, eine an der Lendenwirbelsäule und eine am linken oder rechten Hüftgelenk. Beide Messungen finden bequem im Liegen statt und dauern zusammen mit der Ergebnisauswertung ca. 15 Minuten.

Was kostet die Knochendichtemessung?

Die Kosten für eine Knochendichtemessung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nur dann übernommen, wenn bereits ein Wirbel- oder Knochenbruch vorliegt, der auf eine Osteoporose zurückzuführen ist. Dies wird gegebenenfalls mittels einer Röntgenaufnahme festgestellt. Anderenfalls kostet die rein technische Untersuchung 40,00 €.

Wer trägt die Kosten für eine eventuell notwendige Therapie?

Sollte bei der Knochendichtemessung eine Osteoporose festgestellt werden, werden die Kosten für die evtl. notwendige medikamentöse Behandlung (z.B. Bisphosphonate) von der gesetzlichen Krankenkasse, außer für Calcium und Vitamin-D3 (Basistherapie), übernommen. Für diese beiden Stoffe werden die Kosten nur dann übernommen, wenn osteoporotisch bedingte Knochenbrüche nachgewiesen wurden.

Sollten Sie weitere Fragen haben, berate ich Sie gerne ausführlich.

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